Aufregende neue Möglichkeit für den Wegebau im Garten.
Offene Wabe aus unverwüstlichem PP-Vlies bindet eine Schüttung aus Kies, Ziersplitt etc. derart effektiv, dass bereits eine Schicht von 5-7 cm einen dauerhaft befahrbaren Weg bildet.
Auf einen festen Untergrund legt man zuerst ein Unkrautvlies (siehe Zubehör). Darauf wird die Panzermatte ausgebreitet und mit der Schüttung aufgefüllt. Eine zusätzliche Schüttung von 1-2 cm obendrauf versteckt und schützt die Matte.
Das Ergebnis sind schöne, gleichmäßige Gartenwege oder Einfahrten, die keine Spurrillen bilden und auf Jahre hinweg belastbar bleiben.
Matte ausgebreitet 1,25 x 8 m (=10 m²), 5 cm tief,
Zellendurchmesser 5,5 cm, Gewicht 4,7 kg
Ohne Schüttung.
ANLEITUNG
Die Panzermatte ist eine innovative, dreidimensionale und flexible Wabenmattenstruktur auf Polypropylen-Basis, die aus Vliesstreifen zu 55 mm Zellen im Thermoverschweißverfahren hergestellt wurde, zur vielfachen Verwendung im Begrünungs-, Bau- und Bodenbereich.
Einsatzmöglichkeiten bieten sich zur Bodenstabilisierung, zur Geländesicherung, als Drainage, Erosionsschutz und zur Untergrundbefestigung.
Beispiele für Anwendungsmöglichkeiten:
- Unterbau für private Parkplätze und Zufahrtswege, für provisorische Straßen und zur Befestigung von Straßenrändern sowie Hängen.
- Terrassenunterbau, Gehwege, sichere Befestigung von Schotterböden, befestigte Grünflächen als Landschaftsgestaltung.
- Unterbau für Haus- und Kellerwände, Sportplätze, Deponien, u.v.m.
Vorteile:
- Flexibilität
- Einfache Handhabung
- Geringes Eigengewicht
- Wasserdurchlässige Zellwände
- Anpassungsfähigkeit an Boden- und Untergrundgegebenheiten
- Minimierung des Bedarfs und damit der Kosten teurer Einfüllmaterialien
- Thermoschweißung für maximale Belastbarkeit, Stabilität, Scherkraftaufnahme und Festigkeit
- Einfacher, raumsparender und kostengünstiger Transport durch komprimierte Waben
Produktdaten:
Material: Polypropylenvlies (Typar)
Zellhöhe: 50 mm
Zellmaß: 55 mm
Zugfestigkeit: 3,5 kN/m bei 20 % Dehnung
Gewicht: 190 g/m²
Farbe: grau
Mattengröße: B 1600 mm x T 250 mm x H 50 mm (unausgedehnt)
Eine Wabenmatte hat im expandierten Zustand (1250 x 8000 mm) eine Ausdehnung von 10 Quadratmetern.
Vorbereitung des Untergrundes
Vor der Verlegung ist der Untergrund so vorzubereiten, dass eine vollflächige Auflage der Wabenstrukturmatte auf dem Untergrund ermöglicht wird.
Pflanzenreste, Dreck oder unnötiger Erdboden sind in diesem Bereich zu entfernen.
Tipp: Für weiche, d.h. lehmige oder moorastige Untergründe, empfiehlt sich die Verarbeitung einer Geotextilie (zB Unkrautvlies) als Zwischenlage.
Verlegung:
Die Panzermatte wird komprimiert verpackt ausgeliefert. Daher sind die Wabenmatten zuerst an einer Seite mit Eisenstäben über die ganze Breite zu fixieren.
Dann wird die Wabenmatte auf die gewünschte Länge ausgezogen, bis zu einer maximalen Ausdehnung von 800 cm.
Bei längeren Wegen oder Flächen sollten Markierungen hierfür angebracht werden. Dabei ist auf gleichmäßige Ausdehnung der Wabenzellen zu achten.
Beim Verlegen mehrerer Matten nebeneinander können diese einfach auf Stoß angelegt werden.
Dabei ist auf eine Überlappung der Mattenseiten zu achten. Sind die Zellen im Randbereich befüllt, können die Eisenstäbe entfernt werden und für die weiteren Wabenmatten verwendet werden.
Die Matte ist leicht zu schneiden, wodurch die gelieferten Matten jederzeit an notwendige Geometrien angepasst bzw. Aussparungen für Bauteile, Bäume oder Mauerwerk hergestellt werden können.
Befestigung im Untergrund:
Auf geradem Untergrund ist eine permanente Befestigung, z.B. Metallhaken, nicht notwendig. Die Matten werden mit Hilfe von Rundstäben im Randbereich fixiert und sofort befüllt.
In Hanglagen können einfach gebogene Metallhaken (z.B. Zelthaken), die überall vor Ort besorgt werden können, eingesetzt werden. Bei aufgeschüttetem Erdgut ist die Länge der Haken groß genug zu wählen, um die Scherkräfte der gefüllten Wabenmatten vom Erdreich aufzunehmen.
Verfüllen:
Die Panzermatte kann sowohl mit kultivierungsfähigem Boden als auch mit Schotter, Kies, Sand oder zahlreichen anderen mineralischem Füllmaterial befüllt werden. Dabei ist darauf zu achten, dass ausschließlich grobes und langkörniges Material verwendet wird, um eine spätere Verdichtung/Stabilität zu gewährleisten.
Rundkies oder sonstige Rundmaterialien sind für große Belastungen nicht geeignet, können aber aus dekorativen Gründen für kleine Belastungen durchaus eingesetzt werden.
Liegen die Wabenmatten ordentlich an Ort und Stelle, kann mit dem Befüllen begonnen werden.
Um mögliche Beschädigungen zu vermeiden, sollte die Fallhöhe des Füllmaterials nicht höher als 1 Meter sein. Mit Hilfe einer Schaufel kann das Material abgefangen und vorverteilt werden.
Wichtig: Die ungefüllte Wabe muß immer einen leichten Druck gegen den Untergrund ausüben, um das Anheben zu vermeiden, damit kein Füllgut unter die Wabenmatte läuft. Hier kann bei Bedarf der Einsatz von Metallstäben zur Beschwerung nützlich sein.
Für großflächige Verlegungen empfiehlt sich der Einsatz entsprechender Maschinen.

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