Schnelles, sauberes Kompostieren von Garten- und Küchenabfällen.
Der Trommel-Komposter sieht überall ordentlich aus und verwandelt Gras, Laub, Pflanzenteile, Gehölzschnitt, Gemüsereste etc. innerhalb von nur wenigen Wochen in feinen Kompost.
Durch gelegentliches Rotieren der Trommel mischen und lockern Sie das Kompostgut. Dadurch kommt Luft in die Rotte und alle Zutaten werden gleichmäßig verteilt.
Da das Kompostgut immer wieder durchgemischt wird, können
Sie Fehlentwicklungen jederzeit korrigieren.
Die Anleitung enthält alles, was Sie wissen müssen, um die
Feuchtigkeit und Zusammensetzung Ihres Kompostes erfolgreich zu steuern.
Robuste Konstruktion aus dickem, isolierendem, doppelwandigem Kunststoff und pulverbeschichtetem Stahl.
Breite 96 cm; Tiefe 90 cm; Höhe 110 cm
Inhalt 270 Liter; Lieferung als Bausatz.
ANLEITUNG
Das Kompostieren ist ein natürlicher Rotte-Vorgang, wodurch
organische Abfälle von verschiedenen Bakterien, Pilzen und Kleinstlebewesen
(hiernach "Mikroben") abgebaut und in Humus verwandelt werden.
Die richtigen Mikroben für eine schnelle, saubere Rotte sind
bereits überall in der Natur und auch in Ihren Gartenabfällen vorhanden. Bei
günstigen Bedingungen vermehren sie sich rasant und können die rohe organische
Materie innerhalb von nur wenigen Wochen in einen guten Kompost verwandeln.
Die Kunst des Kompostierens besteht darin, die optimalen
Bedingungen für diese Mikroben zu schaffen und zu erhalten.
Dabei gibt es vier Schlüsselfaktoren:
Die richtigen Ausgangsmaterialien.
Der Feuchtigkeitsgehalt.
Die Belüftung.
Die Temperatur.
Die richtigen Ausgangsmaterialien
1) Auswahl
Alle organischen Stoffe können mit der Zeit verrotten. Für
das Kompostieren kommen aber nur bestimmte Stoffe in Frage.
Geeignet sind:
Herbstlaub.
Rasenschnitt.
Weiche Pflanzenteile.
Zerkleinerter Gehölzschnitt.
Sägemehl oder Holzspäne.
Stroh oder Heu.
Zeitungspapier.
Holzasche.
Pferdemist, Kuhmist, Hühnerkot.
Ungekochte Obst- und Gemüseabfälle.
Eierschalen.
Kaffeesatz und Teebeutel.
Ungeeignet sind: Fleisch und Knochen. Brot und Milchprodukte. Pflanzenteile, die mit Pestiziden oder Herbiziden behandelt worden. Kiefernnadeln, Eichenlaub und Thujaholz. Ausscheidungen von Katze, Hund und Mensch. Ausdauernde Unkräuter oder Unkräuter mit Samenständen. Sämtliche Materialien, die Gift oder Krankheitskeime enthalten könnten. Erde, Lehm, Kies oder Sand.
2) Menge
Kleine Mengen Füllgut kompostieren nur langsam, da sie zu
wenig Hitze generieren, um die Zersetzung zu beschleunigen.
Am schnellsten geht es, wenn Sie die Trommel anfangs
ziemlich voll machen. Beim Kompostieren nimmt das Volumen des Füllguts sowieso
stark ab.
3) Größe
Grundsätzlich gilt - je kleiner die Teile, desto schneller
die Rotte.
Kleinere Teile haben eine größere Oberfläche im Verhältnis
zur Masse. Damit haben die Mikroben ein größeres Wirkungsfeld.
Zudem weisen zerkleinerte Teile viele Verletzungen auf.
Dadurch können Mikroben schneller in die Materie eindringen.
Es empfiehlt sich, grobes Füllgut vor dem Kompostieren zu
zerkleinern. Unzerkleinerte Äste und Zweige bremsen die Rotte und müssen
üblicherweise am Ende herausgesiebt werden.
4) Zusammensetzung
Hier kommt es darauf an, ein gesundes Verhältnis zwischen
Kohlenstoff und Stickstoff zu schaffen.
Alle organischen Stoffe enthalten sowohl Kohlenstoff als
auch Stickstoff. Es gibt aber Stoffe, die mehr Kohlenstoff- und Stoffe, die
mehr Stickstoffbetont sind.
Kohlenstoffbetont sind tote, meist braune Materialien
wie Gehölzschnitt, Herbstlaub, Stroh, Holzspäne und Zeitungspapier.
Stickstoffbetont sind frische, meist grüne
Materialien wie Rasenschnitt, Gemüseabfälle, Pferdemist und weiche
Pflanzenteile.
Als Faustregel gilt 4 Teile frische, grüne,
stickstoffbetonte Materie zu 1 Teil tote, braune, kohlenstoffbetonte Materie.
Je nach Jahreszeit kann es vorkommen, dass Ihr Garten zu
wenig stickstoff- oder kohlenstoffbetonte Materie hergibt. Da hilft es auf
anderweitig verfügbaren Stoffen wie Sägemehl, Stroh und Zeitungspapier (für
Kohlenstoff) oder Stickstoff-Dünger (für Stickstoff) zurückzugreifen.
Da in der Komposttrommel das Füllgut immer wieder vermischt
wird, kann man die Zusammensetzung jederzeit korrigieren.
Eine ungünstige
Zusammensetzung erkennt man an den folgenden Merkmalen:
Ammoniak-Geruch. - Die Mischung enthält zu viel Stickstoff. Kohlenstoffbetonte Materialien nachfüllen.
Bei optimaler Feuchtigkeit und ausreichender Außentemperatur (siehe unten) kommt das Kompostieren nicht in Gange. Das Füllgut heizt nicht auf. - Die Mischung enthält zu wenig Stickstoff. Stickstoffbetonte Materialien oder Stickstoffdünger nachfüllen.
Der Feuchtigkeitsgehalt
Das Füllgut sollte feucht aber nicht nass sein.
Wenn es zu trocken ist, passiert nichts oder nur wenig.
Wenn es zu nass ist, fehlt es an Luft und das Füllgut fault.
Um den Feuchtigkeitsgehalt zu kontrollieren, nehmen Sie eine
Handvoll Füllgut und versuchen Sie durch Festdrucken einen Klumpen zu bilden.
Bei zu wenig Feuchtigkeit fällt das Füllgut wieder
auseinander. Fügen Sie etwas Wasser zu der Mischung hinzu.
Bei zu viel Feuchtigkeit tritt Wasser aus. Sie können
das Füllgut mit Zugabe von Holzspäne, Zeitungspapier, trockenem Herbstlaub etc.
wieder austrocknen.
Die Belüftung
Das Kompostieren ist ein aerobischer Vorgang. Das heißt, die
Mikroben, die für das Kompostieren zuständig sind, brauchen Sauerstoff, um das
Füllgut zu zersetzen.
Bei schlechter Belüftung treten Fäulnis-Bakterien an
der Stelle der Kompostierungs-Mikroben auf. Das Füllgut stinkt.
Ein normaler Komposthaufen muss deswegen öfters umgesetzt
werden, um Luft wieder ins Inneren zu bringen.
Mit der Komposttrommel ist die Belüftung besonders einfach.
Bei jeder Drehung wird das Füllgut neu vermischt und belüftet.
Die Temperatur
Je höher die Außentemperatur desto schneller das
Kompostieren.
Da die Zersetzung Wärme generiert, kann man auch bei
niedrigen Außentemperaturen von ca. 5°C noch kompostieren. Die doppelten Wände
der Komposttrommel reduzieren den Wärmeverlust und helfen dabei, die Zersetzung
in Gange zu halten.
Bei Außentemperaturen unter 5°C geht nichts mehr.
Ab einer Außentemperatur von ca. 15°C läuft das Kompostieren am
schnellsten.

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